„Innerlich wie äußerlich belebend“

„Innerlich wie äußerlich belebend“

Die Kirchengemeinde Wanne-Eickel feierte am Pfingstsonntag ein Tauffest am Rhein-Herne-Kanal.

Am Eingang Luftballons, daneben 15 Fotos an zwei Stellwänden und 15 Taufsprüche. So wurden die Täuflinge und ihre Familien von der Kirchengemeinde Wanne-Eickel am Pfingstsonntag herzlich und feierlich begrüßt. Insgesamt 15 Menschen – vom ganz kleinen mit gerade sechs Monaten bis zu einem im Erwachsenenalter – wurden bei herrlichem Sommerwetter getauft.

Dazu hatten sich knapp 300 Menschen auf den Weg zum Rhein-Herne-Kanal aufs DLRG-Gelände gemacht. Um 11 Uhr startete hier ein bunter und feierlicher Gottesdienst. Eine Band unter Leitung von Stephanie Mattner sorgte für eine familiengerechte musikalische Gestaltung. Darunter waren viele bekannte Bewegungslieder und ein besonderes Segnungslied direkt im Anschluss an die Taufen. 

„Es gab lebendige Momente, wie den Seifenblasensegen, bei dem die Kinder vorne den Seifenblasen hinterhergerannt sind, und auch sehr berührende“, sagte Pfarrerin Denise Bongers. „Viele Menschen haben sich während der Taufen an zwei Segensstationen an ihre eigene Taufe erinnert und sich einen persönlichen Segen zusprechen lassen.“ Ein absolutes Highlight war die Erwachsenentaufe von Pascal Rauch-Schick. Plötzlich war die Wiese beinah leer, viele Menschen hatten sich am Kanalufer versammelt, um hautnah dabei zu sein und am Ende zu applaudieren, als der gestandene Mann von Pfarrer Hans-Paul Ullrich mit vollem Körpereinsatz getauft wurde. „Das tat den beiden bei den heißen Temperaturen aber ziemlich gut und fühlte sich innerlich wie äußerlich erfrischend und belebend an – so soll Taufe doch schließlich sein“, so Bongers.

Im Anschluss an die Taufen, die an mehreren Stationen durchgeführt worden waren, blieben die meisten Tauffamilien noch zu einer Nachfeier, nahmen an den dekorierten Tischen Platz und stärkten sich mit Grillgut und Kaltgetränken. Alle Teilnehmenden genossen sichtbar die Gemeinschaft und das gute Wetter. Zum guten Schluss wurde ein Eiswagen – vor allem von den Kindern – bei dem heißen Wetter jubelnd empfangen. „Es war ein buntes Fest der Begegnung, bei dem sich junge und alte Gemeindeglieder gleichermaßen wohlgefühlt haben“, sagte Bongers. „So konnte an einem besonderen Pfingstfest Gottes Geist lebendig werden.“ DB

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