»Aus unseren Händen kommt kein Herero lebend« Ein Offizier aus Herne im südwestafrikanischen Kolonialkrieg 1904/05
Als im Januar 1904 in der deutschen Kolonie Südwestafrika, dem heutigen Namibia, mehr als 120 Ansiedler von Herero ermordet wurden, war dies der Beginn des grausamsten Kolonialkrieges, den das Deutsche Kaiserreich in Afrika führte. Annähernd 20.000 deutsche Soldaten kamen in diesem Krieg zum Einsatz. Einer von ihnen war der Offizier Georg Gräff, Sohn des Generaldirektors der Hibernia AG 1875-1889, der seine Erlebnisse und Gedanken in einem Tagebuch festgehalten hat. Eingebettet in den Kontext des Krieges beleuchtet der Vortrag Gräffs Mitwirkung an diesem Kolonialkrieg, der inzwischen allgemein als Völkermord gesehen wird.
Referent: Dr. Andreas Eckl, Historiker
Veranstalter: Fachstelle Eine Welt des Ev. Kirchenkreises Herne und vhs Herne
Anmeldung über www.vhs-herne.de, Kurs-Nr. 2086
vhs im Kulturzentrum, Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623 Herne