Herne. Über die Stadt verteilt hängen in evangelischen und katholischen Kirchen in Herne und Wanne-Eickel noch bis Mitte Juli Lichtkreuze von Ludger Hinse. Verschiedene Veranstaltungen begleiten und bereichern die Ausstellung „LICHTraum 2026“. Dazu gehörte ein meditativer Weg zu vier Ausstellungsorten, an denen Pfarrerin i.R. Katharina Henke den rund 20 Teilnehmenden aus den Gemeinden von Kirchenkreis und Dekanat Impulse zu dem Themenkomplex „Licht, Kreuz und Farben” gegeben hat.
Von der Kreuzkirche führte der Weg zur Kapelle im Evangelischen Krankenhaus, zur Herz-Jesu-Kirche an der Altenhöfener Straße und durchs Grüne zur Kirche St. Peter und Paul in Sodingen. Die hier ausgestellten Lichtkreuze sind unterschiedlich in Gestaltung und Wirkung. „Jedes sucht eine Wechselwirkung mit Raum und Betrachter“, erläuterte Henke. Man könne entdecken, wie Lichtkonzepte aus der Bibel den Kirchenbau und die Gestaltung der Fenster prägen. „Durch die Jahrhunderte erzählen Darstellungen in verschiedenen Epochen vom Wandel der Glaubenssicht auf das Kreuz“, so die Theologin. „Auch unsere Lieder, die unterwegs miteinander gesungen wurden, zeugen von diesem Wandel“.
Für Ludger Hinse ist das Kreuz im Osterlicht ein Hoffnungszeichen – eine kraftvolle Botschaft. „Lebt als Kinder des Lichtes“, mit diesem Pauluswort endete der Erkundungsweg.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschten sich eine Wiederholung. Informationen zu Ausstellung und Rahmenprogramm gibt es unter: www.lichtraum2026.de. / KH
In zwölf sakralen Räumen hängen derzeit Lichtkreuze des Künstlers Ludger Hinse – unter anderem in der Kirche St. Peter und Paul. FOTO: HENKE