Bettina Szelags Herz schlägt für die Sozialpolitik

Das Team der Fachstelle Eine Welt des Kirchenkreises Herne hat im Rahmen seiner Gespräche zur Kommunalpolitik am 21. August Bettina Szelag begrüßt. Szelag ist bei den anstehenden Kommunalwahlen am 14. September die Kandidatin der CDU für das Amt der Oberbürgermeisterin. Als Ratsfrau engagiert sich die 63-Jährige vor allem in der Sozialpolitik – beispielsweise als Mitglied des Ausschusses für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Senioren oder im Beirat für die Belange von Menschen mit Behinderungen.
Die Mitarbeitenden der verschiedenen Arbeitsbereiche der Fachstelle – der Ehrenamtskoordination in der Flüchtlingsarbeit, der Ausreise- und Perspektivberatung, der Regionalen Eine-Welt-Arbeit, der Beratung der Betroffenen von Menschhandel, Zwangsheirat und häuslicher Gewalt sowie der Evangelischen Erwachsenenbildung – stellten ihre Arbeit und die jeweiligen Herausforderungen vor. Bettina Szelag zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und der Professionalität der Arbeit.
Wie bereits bei anderen Gesprächen kritisierten die Mitarbeitenden, dass es (zu) viel Zeit und Engagement brauche, um für Klientinnen und Klienten Termine und Unterlagen bei der Ausländerbehörde zu bekommen. „Fehlende Bescheinigungen führen für die Betroffenen und ihre Familien immer wieder zu existenziellen Problemlagen“, so Anna Hopfe von der Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel, „sei es, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren oder dass Behörden ihnen keine Sozialleistungen mehr auszahlen.“ Szelag versprach, diese Problematik mit der Stadtverwaltung zu besprechen.
Als Vertreterin des Kirchenkreises hat Dr. Vera Köpsel an dem Gespräch teilgenommen und ihre Arbeit als Klimaschutzmanagerin vorgestellt. „Es ist meine Aufgabe, ein Klimaschutzkonzept für den Kirchenkreis zu erstellen, um die Zielvorgabe der Landeskirche – Klimaneutralität bis 2035 – zu erreichen“, sagte sie. Ein Anliegen, das Bettina Szelag ausdrücklich teilt, die sich auf lokaler Ebene für engagierteren Klimaschutz ausspricht. Sie setze sich ein für mehr Grün in der Stadt ausspricht, wie z.B. am Europaplatz. Zum Abschluss vereinbarten die Gesprächspartner und -partnerinnen, im Austausch zu bleiben.

Von links: Nina Bauer, Martina Wisnewski, Anna Hopfe, OB-Kandidatin Bettina Szelag, Markus Heißler, Dr. Vera Köpsel und Petra Stach-Wittekind. FOTO: ANDREA EISENHARDT